Ein Bericht von Rainer Wollenschneider
Jahreshauptversammlung des Historischen Vereins
Grenzüberschreitende Kontakte ausgebaut
Rastatt(rw). Mit der positiven Meldung, dass der Historische Verein Rastatt im vergangenen Jahr 15 Neuaufnahmen hatte, begrüßte Vorsitzende Dr. Irmgard Stammzahlreich Erschienene zur Jahreshauptversammlung im Stadtarchiv. Bei über 200 Mitgliedern war ein Schwerpunkt der Aktivitäten das deutsch-französische Verhältnis, 80 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs.
Dabei kristallisierte sich der betreute Westwallbunker als besonderer Anziehungspunkt heraus. Ein Highlight war die Teilnahme an Aktivitäten der Organisation „Festungsnetz grenzenlos“. Zu den grenzüberschreitenden Kontakten gehört auch eine thematische passende Fahrradroute. Als Erfolg konnte Irmgard Stamm die endlich seit 2016 die vertraglich geregelte kostenlose Nutzung des Cavalier I von der Stadt Rastatt vermelden.
Außerdem gelang 2025 die Übersiedelung des Vereinsarchivs vom Garnisonslazarett in die Räumlichkeiten des Stadtarchivs, Karlstraße 23. Zudem erfreuen sich die Führungen, gerade am Tag des offenen Denkmals, in der Bastion 27, dem Cavalier I, den Kasematten und des Westwallbunkers wachsender Beliebtheit. Hier dankte Irmgard Stamm für das gezeigte Engagement der ehrenamtlichen Führer.
Umfangreich auch das vorgestellte Programm des Historischen Vereins für 2026. Unter den Ereignissen seien besonders der „Deutsch-Französische Tag“ am 10. Mai am Bunker und eine Weinbrennerführung in Karlsruhe am 28. Juni erwähnt.
Ein weiteres Thema der Jahreshauptversammlung waren die Satzungsänderungen der Version von 2002. Dazu ging Oliver Fieg die entsprechenden Stellen Punkt für Punkt durch. Die neue Satzung wurde einstimmig angenommen.
Bei der anliegenden Wahl wurde die bisherige Vorstandsspitze mit Irmgard Stamm und Karl Schweizer einstimmig bestätigt.
Für 25 Jahre Mitgliedschaft ehrte man Chris Scheuble. (R. Wollenschneider)









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