Nach der Jahreshauptversammlung vom 19. Februar fand am 26. März eine Sitzung statt, bei der der Vorstand vervollständigt wurde. Nachdem die neue Satzung bestimmt, dass nur vier Beisitzer zu wählen sind, weitere aber berufen werden können, hat der Vorstand des Historischen Verein folgende Beisitzer mit besonderen Aufgaben berufen: Oliver Fieg (Vereinsarchiv), Boris Traub (Westwallbunker) und Patric Wolf (Internetauftritt). Kurt Pottiez verzichtete auf eine Berufung, ist aber noch bis zum Inkrafttreten der neuen Satzung Beisitzer und bleibt uns als Mitglied mit besonderen Kompetenzen als Referent und Bildexperte erhalten. Soweit die Personalien.
Es wurden ein paar „atemberaubende“ Neuerwerbungen gemeldet. Ein seltenes Exemplar von Bunkerofen geriet durch Schenkung in das Vereinseigentum, zu bewundern im Museum unseres Westwallbunkers.

Boris Traub konnte einen Satz Räder eines Panzers, wie sie in den Endkämpfen im Winter 1944/45 an der Westgrenze eingesetzt waren, günstig „an Land ziehen“; auch dieser Neuerwerb wertet die Ausstellung beim Bunker auf.


Im Hinblick auf den deutsch-französischen Tag am 10. Mai wird auch der Metallcontainer aufgehübscht und mit dem Regimentszeichen des seinerzeit dort stationierten französischen Fernmelderegiments 42 geziert werden. Versuche, den außerhalb des Bunkergeländes stehenden Regimentsstein zu integrieren, sind an bürokratischen Hürden gescheitert. Der deutsch-französische Bürgerfonds unterstützt den Historischen Verein finanziell bei dem Projekt, den Austausch mit den französischen Partnern und Gästen zu fördern; in diesem Kontext hatte der neugegründete Verein „Festungsnetz grenzenlos“ seine erste Tagung am 22.1. in Rastatt und am 10. Mai wird eine Arbeitsgruppe der Maginotlinie aus dem elsässischen Oberroedern erwartet. On est préparé!


Am Südring nichts Neues: nach wie vor plagt uns dort die Feuchtigkeit in den Kasematten, die zu häufigen Ausfällen der Beleuchtung führt. Das ist nur bei Funzelführungen von Vorteil. Schade, dass beim Auffüllen des Grabens nicht an die Durchlüftung der Gänge gedacht wurde. Man wird sich was einfallen lassen müssen…
Dass der Historische Verein auch mal über den militärischen Tellerrand hinausschauen kann, beweist der Beschluß des Vorstands, sich an der Sanierung des Kabelbärs beim Schnapspark zu beteiligen. Nicht, dass dies zu unseren Kernaufgaben gehören würde …. aber der Bär ist auch ein Stück Stadtbild mit Geschichte und wir hatten ja schon bei seiner Aufstellung mitgewirkt. Zudem war und ist der Schnapspark ein Teil der Leopoldsfeste!

Bleibt noch abschließend darauf hinzuweisen, dass am 15. April um 19 Uhr in der Aula der Karlschule ein Vortrag von Kurt Pottiez stattfindet:
Badevergnügen in Rastatt. Zur Geschichte der Rastatter Bäder. Mit vielen Bildern, die manche Erinnerungen wecken dürften! Eintritt frei, Spenden erlaubt.
Herzliche Einladung und viele Grüße
Dr.Irmgard Stamm, Vorsitzende




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